Shared Horizons

Napapijri Bulletin ist ein monatliches redaktionelles Projekt, das außergewöhnliche Geschichten von außergewöhnlichen Menschen erzählt. Moderne Entdecker, Freunde der Marke, kulturelle Ikonen: Jeden Monat feiert The Bulletin diejenigen, die es wagen, die bekannten Landkarten zu verlassen, um unerwartete Territorien zu erkunden.

Gemeinsame Horizonte

Zwischen unterschiedlichen Wegen und ergänzenden Blickwinkeln verfolgen Stole “MOAB” Stojmenov und Bogdan “Chilldays” Plakov seit Jahren dieselbe kreative Route und entwickeln dabei eine gemeinsame Bildsprache, in der Grafikdesign und Fotografie ineinandergreifen.
Auf der einen Seite MOAB, der Klang in klare, wiedererkennbare Bilder übersetzt – wie Wegmarken entlang einer Reise. Auf der anderen Seite Chilldays, mit einem filmischen, intimen Blick, der Momente einfängt und in Geschichten verwandelt.
Gemeinsam haben sie neue Richtungen in der zeitgenössischen visuellen Ästhetik geprägt und Projekte für Künstler wie Lazza, Blanco und Marracash realisiert. Jede Arbeit geht über das einzelne Bild hinaus und wird zu einem immersiven, vielschichtigen Raum, den es zu erkunden gilt.
In diesem Interview zeichnen sie die Stationen dieser gemeinsamen Reise nach: von den Anfängen ihrer gemeinsamen Sprache über die Art, wie sie aus Musik visuelle Welten schaffen, bis hin zu Spazio Fonte, dem physischen Ort, an dem dieser Austausch weiter Form annimmt.

Wann habt ihr zum ersten Mal gemerkt, dass eure Bildwelten wirklich zusammen funktionieren?

BG: Ehrlich gesagt schon bevor wir uns kannten. Stole hatte eines meiner Fotos für ein Cover weiterentwickelt, und von da an blickten wir in die gleiche Richtung.
SP: In unserem Bereich braucht jeder Designer einen Fotografen – und umgekehrt. Wir haben uns bei einem gemeinsamen Projekt kennengelernt und sofort verbunden. Statt nur festzustellen, dass unsere Welten zusammenpassen, haben wir eine gemeinsame aufgebaut.


Eure Zusammenarbeit wirkt eher wie das Erschaffen von Welten als klassisches Grafikdesign oder Fotografie. Seht ihr das genauso?

BG: Ja. Für uns ist es wichtig, für jedes Projekt eine eigene Welt, eine Geschichte zu entwickeln. Unsere Zusammenarbeit ist sehr offen geworden — am Ende zählt immer das stärkste Bild.
SP: Musik, Mode und Sport bieten uns viel kreative Freiheit. Wir sprechen zuerst ein Publikum an, nicht nur Konsumenten. Jedes Projekt ist eine Geschichte in einem eigenen Universum, das von Grund auf aufgebaut werden muss.

Wann habt ihr zum ersten Mal gemerkt, dass eure Bildwelten wirklich zusammen funktionieren?

BG: Ehrlich gesagt schon bevor wir uns kannten. Stole hatte eines meiner Fotos für ein Cover weiterentwickelt, und von da an blickten wir in die gleiche Richtung.
SP: In unserem Bereich braucht jeder Designer einen Fotografen – und umgekehrt. Wir haben uns bei einem gemeinsamen Projekt kennengelernt und sofort verbunden. Statt nur festzustellen, dass unsere Welten zusammenpassen, haben wir eine gemeinsame aufgebaut.


Eure Zusammenarbeit wirkt eher wie das Erschaffen von Welten als klassisches Grafikdesign oder Fotografie. Seht ihr das genauso?

BG: Ja. Für uns ist es wichtig, für jedes Projekt eine eigene Welt, eine Geschichte zu entwickeln. Unsere Zusammenarbeit ist sehr offen geworden — am Ende zählt immer das stärkste Bild.
SP: Musik, Mode und Sport bieten uns viel kreative Freiheit. Wir sprechen zuerst ein Publikum an, nicht nur Konsumenten. Jedes Projekt ist eine Geschichte in einem eigenen Universum, das von Grund auf aufgebaut werden muss.

Wo setzt ihr beim Cover an: Musik, visuelle Referenzen oder ein Gefühl?

BG: Es beginnt immer damit, die Botschaft des Künstlers zu verstehen. Daraus entsteht alles Weitere.
SP: Es startet immer mit der Musik. Grafikdesign ist Übersetzung — Klang wird zu Bild. Unsere ähnliche kulturelle und emotionale Basis sorgt dafür, dass wir in die gleiche Richtung arbeiten.


Wie ist Spazio Fonte entstanden und was macht es besonders?

BG: Die Idee war, einen offenen Raum zu schaffen — etwas, das uns in Mailand gefehlt hat.
SP: Wir brauchten einen physischen Ort, für unsere Arbeit und für echten Austausch. Einen Raum, der über digitale Dynamiken hinausgeht.

Ist Spazio Fonte in einer von KI geprägten Welt eine Form von Widerstand?

BG: Es ist eher eine Lebenseinstellung.
SP: Weniger Widerstand, mehr Notwendigkeit. Fonte ist unser zweites Zuhause — ein Raum für Spontaneität im Alltag.

Ist Spazio Fonte in einer von KI geprägten Welt eine Form von Widerstand?

BG: Es ist eher eine Lebenseinstellung.
SP: Weniger Widerstand, mehr Notwendigkeit. Fonte ist unser zweites Zuhause — ein Raum für Spontaneität im Alltag.

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